Bericht zur Wanderung vom 30. Juni 2021 St. Jakob – Arlesheim

Eine 10-köpfige, robuste Wandergruppe zwischen 65 und 87 Jahren traf sich zu Sankt Jakob schon kurz vor 9.00 Uhr. Nach der akademischen Viertelstunde ging es dann mit dem 11-ten Mann los und 15 Minuten später hat man sich auf der Terrasse der Villa Merian zum ersten Mal ausgeruht. Aus Tatendrang hielten das nicht alle für nötig, nur der Wanderleiter kannte den wahren Grund einer „doppio espresso con panna“ Pause.

Auf den Spuren des „Dalbedychs“ ging es dann bis zum Birswehr und weiter zur Eisenbahnbrücke in Münchenstein, welche nach dem 14. Juni 1891 neu erstellt werden musste, nach dem grössten Eisenbahnunglück, das Kontinentaleuropa bis dahin und die Schweiz bis heute erlebt hatte (YouTube – Eisenbahnunglück Münchenstein).

Von nun an gings Bergauf – und für einige am Schluss „bergab“.  Aber noch konnte man sich am Rothallenweiher, im Volksmund auch Totenweiher genannt, vorbei am modernen Hofgut Banga, der Waldhütte Münchenstein, mit grandioser Aussicht auf Basel, erholen.

Inzwischen war die Uhrzeit bei 12.20 Uhr angelangt und die Zeitvorgabe zum Restaurant Schönmatt bei 45 Minuten. Wir lagen also um 5 Minuten zurück. Das wollten wir wettmachen. Ein Lob an alle – wir hattes es im Schweisse des Angesichts geschafft!

Und dann war es nur noch schön. Gutes Essen, gutes Bier, und zum Dessert original Zuger Kirschtorte. Zufrieden verliessen wir die Wandergaststätte und begaben uns nun zur Ermitage in Arlesheim. Dort kaum angekommen, setzte Regen ein, was uns zum Durchmarsch veranlasste. Nur schwerlich konnten wir uns jetzt wieder im Alltag von Arlesheim Dorf zurechtfinden. Eine verbarrikadierte Tramstation und geschlossene Gasthäuser – aber, wir waren eine tolle Reisegruppe und ich freue mich mit ihnen jetzt schon auf die nächste Tour mit Balpens!

Der Wanderleiter Hansjörg Knill

Fotos siehe Galerie – baloise-pensionierte.ch